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Brief zum Schuljahresanfang

Wie es weitergeht – Was tun, wenn das Kind krank wird? – Der neue Hygieneplan

Liebe Eltern,

ich heiße Sie herzlich willkommen im neuen Schuljahr 2020/21. Hier kommt ein Update meines bereits veröffentlichten Elternbriefes.

Wir haben ein äußerst ruckeliges letztes Halbjahr erlebt. Viel Unsicherheit und Angst, viele Enttäuschungen und Entbehrungen liegen hinter uns.

Über den Sommer hatten wir alle gehofft, die Situation könnte sich bessern und wir alle könnten nun wieder unbeschwerter durchs Leben gehen. Dieser Wunsch wurde leider nicht erfüllt.

Selbst der Schulsenator spricht von einer „vorläufigen Wiederaufnahme des Schulbetriebs“. Es ist also notwendig, dafür zu sorgen, dass nicht noch einmal die Schulen geschlossen werden müssen, weil eine unkontrollierbare Corona-Welle über uns hereinbricht. Dazu müssen wir alle beitragen, die Schule und auch die Eltern.

Im Anhang finden Sie den neuen Muster-Hygieneplan der Schulbehörde. Manche Dinge wurden gelockert, aber manche auch drastisch verschärft. Das hat massive Auswirkungen auf das Schulleben, auf die Mensa, auf die Nachmittagsbetreuung und sogar auf unser schönes, grünes Schulgelände. Hier die wichtigsten Punkte.

  • Die Klassenstufen („Kohorten“) sollen sich nicht mehr untereinander mischen.
    Deshalb mussten wir unseren Schulhof in fünf Bereiche einteilen (siehe Plan unten). Wir haben dies gemeinsam mit unserem GBS-Partner sowie Herrn Barazutti und Frau Dr. Toben vom Elternrat besprochen. Für die Pausen bekommt jede Kohorte eine dieser Teilflächen zugewiesen und darf nur dort spielen. Die Fläche wechselt wöchentlich. Diese Abschnitte gelten am Vormittag und auch am Nachmittag.
    Alles weitere erklären die Klassenleitungen und die Nachmittagsbetreuer Ihren Kindern.
  • Sie, liebe Eltern, dürfen leider nicht mehr unangemeldet auf das Schulgelände kommen. Wir sind zudem verpflichtet, jeden Besuch zu dokumentieren. Alle Erwachsenen müssen auf dem Schulgelände eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dies gilt auch für Elternabende und Elternratssitzungen.
    Bitte verabschieden Sie Ihre Kinder am Schultor und holen Sie sie dort auch wieder ab. Gespräche mit Lehrkräften terminieren Sie weiterhin mit diesen, Ihr Besuch muss allerdings registriert werden. Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne telefonisch im Schulbüro.
  • Am Nachmittag gibt es ausschließlich die Abholzeiten 15 Uhr oder 16 Uhr, im Spätdienst entweder 17 oder 18 Uhr. Bitte holen Sie die Kinder ausschließlich am Tor Wagrierweg
  • Der Unterricht findet wieder in allen Fächern statt, zum Teil aber reduziert: Z.B. ist im Sport der direkte Körperkontakt zu vermeiden. Aus diesem Grund gibt es auch vorerst die beliebten Fußballpausen nicht mehr. Der Schulchor muss bis auf weiteres ausfallen.
  • An den ersten beiden Schultagen haben die meisten Eltern ihre Kinder freiwillig mit Maske zur Schule geschickt, viele Kinder setzen die Masken sogar auch in der Pause auf.
    Dies zeugt von großem fürsorglichen Denken gegenüber unserer gesamten Schulgemeinschaft. Wir als Schule begrüßen das ausdrücklich und ermuntern alle, auch weiterhin freiwillig die Masken zu tragen. Dies umso mehr, als ja in den Klassenhäusern weiterhin verschiedene „Kohorten“ lernen und sich auf dem Gang oder der Toilette begegnen werden.
  • Wir freuen uns über die schöne Sitte, dass Geburtstagskinder der Klasse etwas „ausgeben“. Aber: Bitte geben Sie dafür künftig keine offenen Speisen (wie Muffins o.ä.) mehr mit.
  • In den Kohorten-gemischten Klassenhäusern müssen alle Schülerinnen und Schüler den Mindestabstand zu Kindern aus anderen Klassenstufen einhalten.
  • Für die Vorschul- und die Ersten Klassen haben wir eine Anfangsphase von zwei Wochen festgelegt. In dieser Zeit werden die Kinder morgens vom Schultor abgeholt und zum Klassenhaus geführt. Wir freuen uns sehr darüber, dass es immer mehr Kindern selbstständig gelingt, den Weg zum Haus zu finden. Viele fordern es sogar schon ein.
    Bitte bestärken Sie Ihr Kind unbedingt in diesem Selbstbewusstsein.
  • Sollte Ihr Kind unklare Erkältungssymptome bekommen, darf es zunächst nicht zur Schule gehen.
    Die Einordnung, ob es sich um Corona-Symptome handelt, fällt nicht immer ganz leicht. Verdächtig sind ganz sicher Fieber über 38 Grad, trockener Husten, Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinnes, Halsschmerzen, Muskel- oder Gelenkschmerzen. Bitte beschreiben Sie bei der Krankmeldung auch auf Anrufbeantworter möglichst genau, was anliegt.
    Bitte konsultieren Sie von sich aus lieber einmal mehr einen (Kinder-)Arzt. Eine grobe Übersicht, was wann zu tun ist, finden Sie in dem Anhang „Erkältungssymptome“.

Liebe Eltern, weiterhin entfaltet die Corona-Krise eine hohe Dynamik. Was gestern noch galt, ist morgen womöglich schon überholt. Das fordert von uns allen eine ständige, hohe Flexibilität. Wir von der Schule sind genauso wie Ihr Elternrat, Ihre Elternvertreter(innen) und unser GBS-Partner stets ansprechbar, wenn es um die Situation hier am Moorflagen geht.

Mit freundlichen Grüßen

Bert C. Biehl
Schulleiter

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Mitteilung des Bildungssenators zum Schulstart

Am kommenden Mittwoch enden in Hamburg die Sommerferien, am Donnerstag, 6. August, beginnt für rund 200.000 Schülerinnen und Schüler wieder der Schulalltag. Das heißt vor allem: Alle Kinder und Jugendlichen werden wie gewohnt im Klassenverbund unterrichtet und erhalten Unterricht im normalen Umfang. Ganz so normal wie gewohnt ist der Schulalltag allerdings noch nicht, denn bedingt durch die Corona-Pandemie gibt es einige Einschränkungen. Bildungssenator Ties Rabe betont: „Wir bleiben vorsichtig: Auch weiterhin müssen alle Beteiligten besondere Hygieneregeln einhalten.“

Die bisherigen Abstandsgebote bleiben im Kern bestehen, werden jedoch für Schüler derselben Klassenstufe in bestimmten Situationen aufgehoben. Dadurch können sie wieder in ihrer früheren Klassengemeinschaft lernen. Die Schulen sollen den Schulbetrieb so organisieren, dass die Kontakte zwischen Schülerinnen und Schülern reduziert und auf die eigene Klassenstufe beschränkt bleiben.

Schüler verschiedener Klassenstufen müssen weiterhin den Mindestabstand einhalten. Das gilt auch für alle Erwachsenen wie zum Beispiel die Lehrkräfte. Eltern und schulfremde Personen müssen beim Betreten der Schule zusätzlich Masken tragen. Lehrerkonferenzen, Elternabende und Einschulungsfeiern sind zulässig, solange der Mindestabstand und auf Seiten der Eltern die Maskenpflicht eingehalten wird.

Durch das eingeschränkte Abstandsgebot für Schüler derselben Klassenstufe sind wieder umfassende Unterrichts-, Ganztagsangebote im Klassenverband möglich, mit Einschränkungen sogar in Sport und Schwimmen sowie Musik und Theater. Weil hier die Infektionsgefahr höher ist, gelten allerdings besondere Vorsichtsmaßnahmen. So bleiben Sportarten mit Körperkontakt untersagt, das Singen ist auch in der Klassengemeinschaft nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen erlaubt. Jahrgangsübergreifende Chöre oder Orchester sind nur möglich, wenn alle Schüler großzügige Abstände einhalten.

Schülerinnen und Schüler sowie schulisches Personal mit besonderen gesundheitlichen Risiken müssen nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn ein entsprechendes ärztliches Attest vorliegt. Kranke Schülerinnen und Schüler sowie Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten, die keinen negativen Test vorweisen können und noch nicht in Quarantäne waren, werden umgehend nach Hause geschickt und dürfen die Schule vorerst nicht betreten.

Nach wie vor müssen an allen Schulen Hygieneregeln wie zum Beispiel die Husten- und Niesetikette, das regelmäßige Händewaschen und besondere Sauberkeitsregeln eingehalten werden. Ergänzend zu den üblichen Reinigungsintervallen wird künftig jeder Schule eine ständig verfügbare Reinigungskraft für Adhoc-Maßnahmen zugewiesen.

Zu Beginn des Schuljahres wird der Lernstand aller Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 3, 4, 5 und 7 in den Kernfächern getestet. Auf der Grundlage der Testergebnisse entwickeln alle Schulen Förderkonzepte, um Lernrückstände aufzuholen. Die Förderangebote können auch Lernangebote in den Herbstferien umfassen.

Darüber hinaus sollen die Schulen bis zu den Herbstferien ausnahmslos in jeder Woche den vollständigen Unterricht nach Stundentafel erteilen. Projektwochen, Ausflüge, Theater- und Musikprojekte sowie weitere Schulaktivitäten sind in dieser Zeit nur zulässig, wenn sie nicht zu Lasten der regulären Unterrichtsstunden gehen. Klassenreisen sind bis zu den Herbstferien untersagt.

Rabe: „Es ist trotz der in Hamburg erfreulichen Entwicklung der Pandemie nicht auszuschließen, dass bei einer dramatischen Veränderung der Lage der Präsenzunterricht wieder eingeschränkt werden muss. Deshalb muss jetzt die wertvolle Schulzeit optimal für den Präsenzunterricht im Sinne des Lernerfolges der Kinder und Jugendlichen genutzt werden.“

Regenbogen Aktion

Hallo liebe Schülerinnen und Schüler der Schule Moorflagen,
wir sind begeistert von all euren wunderbaren farbenfrohen Regenbogenbildern! Sie zaubern uns jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht! Über 100 tolle Bilder haben uns erreicht und wir möchten uns heute bei euch dafür ganz herzlich bedanken! Auch allen weiteren Unterstützer*innen dieser Aktion (Eltern, Kolleg*innen, Webmasterin) sei an dieser Stelle für ihren Einsatz gedankt!
Nun wünschen wir euch allen erholsame Ferien und freuen uns darauf, euch nach den Sommerferien wieder in der Schule zu sehen und das neue Schuljahr gut erholt mit euch gemeinsam anzupacken.
Ferienzeit, nanananana … !

 

Ab 4. Mai startet der Unterricht für die 4. Klassen und die IVK

Liebe Eltern der Stufe 4,

ich  informiere Sie darüber, dass auch an der Schule Moorflagen ab dem 4. Mai der Unterricht für die 4. Klassen und die IVK eingeschränkt wieder startet. Bitte lesen Sie unbedingt die beigefügten Infos zum Ablauf des Neustarts sowie zum Hygieneschutz an unserer Schule.

Zum Hintergrund:
Wie Sie alle wissen, grassiert die Corona-Pandemie weiterhin. Noch steigt die Zahl der Infizierten, noch steigt die Zahl der Toten.

Deshalb hat die Schulbehörde viele Bestimmungen für den Neustart erlassen, die wir als Schule umsetzen müssen.

Diese Pläne werden weiter den aktuellen Entwicklungen angepasst. Wir freuen uns sehr, wenigstens einen Teil unserer Schülerinnen und Schüler wiederzusehen,  wir bedauern nur die Umstände, unter denen das geschehen muss.  Die Schule Moorflagen ist allerdings an die behördlichen Vorgaben gebunden.

Liebe Eltern, gestatten Sie mir zwei persönliche Anmerkungen.

  • Wir leben schon sehr lange in einer relativ sorgenfreien Zeit, verglichen damit, was an Krieg, Not und Elend in anderen Teilen der Welt an der Tagesordnung ist. Wir haben vielfach verlernt, mit Zumutungen umzugehen.
    Wir von der Schule Moorflagen wissen, dass die vergangenen sechs Wochen für viele von Ihnen eine Zumutung waren. Wir können Ihnen heute nicht versprechen, dass dies nun ein Ende hat. Aber die Erfahrung zeigt, dass wir aus jeder Herausforderung gestärkt hervorgehen. Ich bin sehr sicher, dass das auch diesmal so sein wird.
  • Unsere Kinder werden ihren neuen Schul„alltag“ sicher nicht wiedererkennen. Vieles Gewohnte entfällt, Abläufe ändern sich drastisch. Sie werden Lehrkräften mit Schutzmasken begegnen. Es wird Einschränkungen geben, sogar Verbote, die manchen Frust und manchen Widerstand erzeugen können.
    Gehen Sie gerne vor dem Neustart mit Ihren Kindern darüber ins Gespräch und nehmen Sie ihnen eine mögliche Befangenheit oder Angst.

„Krise überwinden“ ist quasi ein neues Schulfach geworden. Darauf muss man sich halt einlassen –unbefangen, aber nicht sorglos –  und es gelingt dann am besten, wenn sich alle am Schulleben Beteiligten an dieselben Regeln halten.

Mit freundlichen Grüßen

Bert C. Biehl
Schulleiter

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27.04.2020