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Unser Leitbild

 „Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche, wie der auf dem die Starken sich vervollkommnen“ M.  Montessori

LernenKinder werden mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten und voneinander abweichenden Persönlichkeitsmerkmalen eingeschult. Diese Heterogenität und Vielfalt achten wir.

Jeder wird seinen Talenten und Möglichkeiten entsprechend gefordert und gefördert. Wir alle lernen miteinander und voneinander.

Wir wollen, dass sich in unserer Schule alle wohl fühlen, indem wir

  • mit unseren Stärken und Fähigkeiten die Gruppe bereichern, denn jeder ist wichtig,
  • uns gegenseitig helfen und unterstützen,
  • respektvoll miteinander umgehen, einander zuhören und freundlich sind,
  • Konflikte mit Worten lösen,
  • gemeinsam für eine ruhige und friedliche Lernatmosphäre verantwortlich sind.

Wir übernehmen gemeinsam Verantwortung für das Lehren und Lernen, indem

  • Kinder, Lehrer und Eltern individuelle Lernvereinbarungen festlegen,
  • wir eine offene und wertschätzende Gesprächskultur fördern,
  • Vorschläge und Ideen der Schüler in das Schulleben einfließen.

Wir lehren und lernen in einem ausgewogenen Wechsel von

  • individualisierten und kooperativen Formen,
  • forschendem und experimentellem Arbeiten in Projekten und Werkstätten,
  • fächerübergreifenden und fächergebundenen Inhalten,
  • selbständigen und gelenkten Arbeitsphasen.

Wir schaffen und erhalten eine anregende Lernumgebung durch

  • geeignete und ansprechende Materialien,
  • übersichtlich gestaltete Lernangebote und Räume,
  • einen verantwortungsvollen Umgang mit Räumen und Materialien.

Wir helfen den Kindern, sich im Schulleben zurechtzufinden. Dafür ist es wichtig, dass

  • sie sich den Tagesablauf einprägen,
  • sie das Leben in der Gruppe mitgestalten,
  • sie die Regeln und Rituale kennen und befolgen,
  • ihre lebenspraktischen Fähigkeiten gestärkt werden.

Wir stärken die Gemeinschaft durch außerunterrichtliche Aktivitäten wie z.B. durch

  • Feste,
  • Projekte,
  • Aufführungen,
  • Ausflüge und Klassenfahrten
  • und durch Vieles mehr.  

Wir arbeiten vertrauensvoll mit den Eltern zusammen, indem wir

  • den Erziehungsauftrag als gemeinsame Aufgabe verstehen,
  • Eltern in unser Schulleben mit einbeziehen,
  • Kontakt und Austausch pflegen,
  • uns gegenseitig bei schulischen Aktivitäten unterstützen.

Wir wollen gesund bleiben und erfolgreich arbeiten, indem wir

  • Klassenräume professionell und ergonomisch ausstatten,
  • zeitgemäße Schüler- und Lehrerarbeitsplätze einrichten,
  • Austausch und kollegiale Zusammenarbeit stärken.

Gesundheit und Bewegung

Gesundheit und Bewegung ist ein Schwerpunkt unserer Schule

1__IMG_4380_Wir fördern die Gesundheit und Bewegung durch

  • regelmäßige Bewegungszeit im Unterricht; eine Bewegungsbaustelle und Fahrgeräte stelle zusätzliche attraktive Angbote für die tägliche Bewegungszeit dar;
  • psychomotorischer Aufbau; 1mal pro Woche für Erst- und Zweitklässler;
  • besondere Schulhofgestaltung, die einen großen Aufforderungscharakter zur Bewegung hat;
  • Reiten als Unterrichtsfach; in der 2./ 3. Klassenstufe findet bei gutem Wetter 20 mal Reitunterricht am Vormittag statt. In Kooperation mit dem Verein Erlebnistraumzeit in Norderstedt reiten die Kinder unter Anleitung einer Reitlehrerin mit einer speziellen Reittherapieausbildung. (Kosten 20 mal 4 = € 80,-; LUK abgesichert; Kosten werden für Hartz IV Empfänger von Arge getragen);
  • Gesundheitsförderliche Pausenregelung; (gemeinsames gesundes Frühstück in der Klasse, Klasse 1 – 4 : 1. gr. Pause: Frischluftpause; 2. gr. Pause: Kinder entscheiden, ob sie drinnen oder draußen spielen wollen; es gibt für drinnen unterschiedliche Angebote für ruhige Spiele und auch ein Lesecafe; es gibt Pausenhefte, in denen notiert wird, wie das Verhalten während der „Drinnen – Pause“ war.) Die Erstklässler trainieren natürlich erstmal das Auswählen von Spielen und das ruhige Spielen bevor sie an dieser Regelung teilnehmen. Für VSK gelten noch andere Pausenregelungen.

Muttersprachlicher Unterricht

Einmal wöchentlich findet bei uns am Nachmittag ein Muttersprachlicher Unterricht in polnischer Sprache statt.

3__IMG_4344_Seit einigen Jahren schon findet im Anschluss an den Unterricht am Vormittag ein muttersprachlicher Unterricht in Polnisch an unserer Schule statt.

Der muttersprachliche Unterricht richtet sich an Kinder ab der ersten Klasse.
Der Unterricht wird in kleinen Gruppen und klassenübergreifend erteilt.

Integration / Inklusion

In der Schule Moorflagen sollen alle Kinder nach ihren individuellen Möglichkeiten und Bedürfnissen gefördert und gefordert werden.

Bereits seit 1995 steht unsere Schule allen Kindern offen. Als  Integrationsschule schufen wir eine Gemeinschaft, in der es egal ist, woher ein Kind kommt, welche Sprache es spricht oder welche Bedingungen es braucht, um am besten lernen zu können.

Die UN-Behindertenrechts-Konvention formuliert in Artikel 24 den Anspruch einer uneingeschränkten Teilhabe aller Menschen am Bildungssystem. 

Dieser Rechtsanspruch fordert die Schule dazu auf, sich auf die individuellen Bedürfnisse jedes Lernenden  einzustellen. Als Schwerpunktschule unterrichten wir in unseren Inklusionsklassen Regelkinder gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, die einen speziellen sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung, Körperlich-motorische Entwicklung, Autismus oder Sinnesschädigung haben.

Speziell ausgestattete Räume

In den speziell ausgestatteten Räumen arbeiten multiprofessionelle Teams aus Lehrern, Erziehern und Sonderpädagogen. Ein regelmäßiger Austausch und intensive Absprachen ermöglichen eine umfassende individuelle Förderung. Themenschwerpunkte und Klassenprojekte werden so organisiert, dass alle Kinder gleichberechtigt berücksichtigt werden. Zusätzlich unterstützen uns unsere Schulbegleiter.

Kinder mit einem Förderschwerpunkt Lernen, Sprache oder emotionale und soziale Entwicklung erhalten Förderung aus einer systemischen Ressource. Für den Bereich emotionale und soziale Entwicklung wurden an der Schule Moorflagen zwei Gruppen („Oase“) eingerichtet. Jede Gruppe arbeitet an zwei Tagen in der Woche insgesamt vier Unterrichtsstunden mit maximal 5 Kindern an der Stärkung ihrer Sozialkompetenz. Dies erfolgt in enger Absprache mit dem Klassenlehrer und nach einem festen Ablaufplan.

Gezielte Förderung

Zur gezielten Förderung aller Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf erstellen die zuständigen Sonderpädagogen oder Klassenlehrer zweimal im Jahr Förderpläne, die mit allen Kollegen, die mit dem Kind arbeiten, besprochen werden. Hier werden die individuellen Förderziele des Kindes, die Methoden und die Materialien dokumentiert. Im Anschluss werden die Förderpläne den Eltern erläutert.

Für alle Kollegen steht die Förderkoordinatorin beratend zur Verfügung. Zusätzlich finden jeweils viermal im Jahr Fachkonferenzen und Inklusionssitzungen statt. Hier werden wichtige Informationen ausgetauscht und beständig an einer Weiterentwicklung unseres inklusiven Handelns gearbeitet.

Zahlreiche Räume sind auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit einem Förderschwerpunkt abgestimmt. In einigen Klassen wurde Teppich verlegt, da hier Kinder mit einer Hörschädigung unterrichtet werden. In allen Schwerpunktklassen sind Küchen für einen lebenspraktischen Unterricht vorhanden. Ein Fahrstuhl in der Verwaltung bringt Kinder mit einem körperlich-motorischen Förderbedarf zu den Fachräumen im Obergeschoss, alle anderen Fachräume sind ebenerdig zu erreichen. Unser Bewegungsraum ist neben einem Bällebad mit vielen psychomotorisch anregenden Spielgeräten ausgestattet und wir haben zwei behindertengerechte WCs, eins davon mit einer Ruheliege und einer Dusche.

Wir bieten an unserer Schule inklusive Therapien an. Aktuell arbeiten wir im Bereich der Physiotherapie mit der Praxis Physiovital Schnelsen, im Bereich der Ergotherapie mit der Praxis Wadephul und im Bereich der Logopädie mit der Praxis Klußmann zusammen. Die Therapien erfolgen in der Regel am Vormittag und werden den individuellen Stundenplänen der Kinder angepasst.

Einmal in der Woche kommen Besuchs- und Begleithunde der Malteser zu uns in die Schule. Sie arbeiten mit Kindern der ersten Klassen an sozialen Kompetenzen. Die Hunde und ihre Trainer haben eine intensive Ausbildung erhalten. Ein Besuch bei den Hunden erfolgt in Absprache mit den Eltern und den zuständigen Klassenlehrern. Die Gruppengrößen variieren in Abhängigkeit vom pädagogischen Lernziel und betragen in der Regel 1-3 Kinder. Eine Trainingseinheit dauert 30 Minuten. Gemeinsam entdecken Hunde und Kinder, wie viel Mut in jedem von uns steckt und dass es großen Spaß macht, in einem Team zu arbeiten.

Gute Vernetzung

Eine gute Vernetzung ist ein wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche inklusive Arbeit. Unser Bestreben ist es daher, eine breite Basis schulischer und außerschulischer Kooperationspartner aufzubauen. Hierzu gehören unser Partner im Ganztag (GBS), das Regionale Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ Eimsbüttel), die speziellen Sonderschulen, umliegende Kindergärten, das Jugendamt und die Familienhilfen, der jugendpsychiatrische Dienst (JPD), der schulärztliche Dienst, Eingliederungshilfen, ProNieNo, Ärzte und Therapeuten.

Inklusion ist eine vielschichtige, komplexe und spannende Bildungsform.

Inklusives Lernen bedeutet erfolgreiches Lernen für alle.

Flyer zum Download: Flyer Inklusion

Mathematik-Olympiade

mathe-olymp

Seit vielen Jahren beteiligen sich Schüler/innen der Schule Moorflagen ab Klassenstufe 3 an der Mathematik-Olympiade und haben schon viele vordere Plätze in der Landesrunde belegt.

Wie jede Olympiade ist auch die Mathematik-Olympiade ein Wettbewerb an dem Schüler/innen aus allen Bundesländern von Klasse 3 bis 13 teilnehmen können. Er besteht aus drei Runden pro Schuljahr, den sog. Stufen für Kinder im Grundschulalter. Die Aufgaben sind von Klassenstufe zu Klassenstufe verschieden, und die Anforderungen wachsen von Runde zu Runde.
Die erste Stufe beginnt im September und ist eine Hausaufgabenrunde.
Die zweite Stufe wird im November durchgeführt. Die Aufgaben werden unter Aufsicht in der Schule bearbeitet und zentral ausgewertet. Alle Schüler/innen, die mindestens 20 Punkte erreicht haben, kommen in die dritte Stufe.
Die dritte Stufe des Wettbewerbs (die Landesrunde) wird im Februar ausgetragen. Die Schüler/innen werden schriftlich zu einer eintägigen Klausur eingeladen, auf der die Hamburger Landessiegerinnen und Landessieger ermittelt werden. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten anlässlich einer Siegerehrung eine Urkunde des Schulsenators.
In den letzten Schuljahren kamen immer Schüler/innen der Schule in die Endrunde (Landesrunde) in Hamburg; ein Schüler belegte sogar den 3. Platz in der Landesrunde in seiner Altersklasse. Wir sind alle sehr stolz auf ihn.