Bewegung, Spiel und Persönlichkeitsentwicklung – Psychomotorik an unserer Schule
Psychomotorik ist ein pädagogisches und therapeutisches Konzept, das an unserer Schule einen festen Platz im Stundenplan hat. Ziel ist es, die Kinder durch vielfältige Bewegungserfahrungen zu stärken und ihre Persönlichkeit zu fördern. Dabei werden sie ermutigt, selbstständig zu handeln und sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Wöchentlich wird in Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen ein psychomotorischer Aufbau für die Klassen 1 und 2 organisiert. Bei jedem Aufbau werden verschiedene Bewegungsbereiche berücksichtigt:
- Schaukeln und Schwingen (z. B. an Deckentauen, Ringen oder Rollbrettern)
- Steigen und Klettern (z. B. an Sprossenwänden, Leitern oder Kästen)
- Hindernisse überwinden (z. B. mit Bänken, Barren oder Taue)
- Gleichgewicht schulen und balancieren (z. B. auf Bänken, Kreisel oder Kippelbrettern)
- Hüpfen und Springen (z. B. auf Matten, Trampolin oder Sprungbrett)
- Rollen und Purzeln (z. B. auf Matten oder an schiefen Ebenen)
- Zurückziehen und Verstecken (z. B. mit Kästen, Schwungtuch oder unter Aufbauten)
- Fahren und Gleiten (z. B. mit Rollbrettern, Pedalos oder Teppichfliesen)
- Rutschen (z. B. auf Bänken oder Rutschrampen)
- Wahrnehmung durch Kleingeräte (z. B. mit Tüchern, Bällen oder Reifen)
Für die Aufbauten werden sowohl die normalen Großgeräte der Turnhalle als auch klassische Psychomotorikgeräte wie Schwungtuch, Pedalos oder Therapiekreisel genutzt.
Mit unserem Psychomotorik-Angebot möchten wir die Freude an Bewegung fördern und die Kinder in ihrer Entwicklung ganzheitlich unterstützen.
