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„Koole Kids“ entdecken und erforschen das Mittelalter

Im September und November haben unsere „Koolen Kids“ Alicia, Mia, Nia, Kawssar, Ian, Leo und Jaden an zwei Projekten im Museum für Hamburgische Geschichte teilgenommen. Einmal ging es um das Leben in der mittelalterlichen Stadt, zum anderen um Ritter und Burgen.

Die „Koole Kids“ sind in der Geschichtswerkstatt als Graf und Bischof, als Kaufmann und Handwerker (Schmied) und als Burgfrau aufgetreten und haben vieles Neues über das Leben im Mittelalter sowie die ständische Kleidung der Menschen erfahren und erlebt bis hin zu den Vitalienbrüdern und Klaus Störtebeker.

Höhepunkt waren zweifellos die Rallye durch die mittelalterliche Ritterzeit von 600 Jahren und das Bauen von Schwertern und Schilden mit den eigenen Familienwappen. Nicht zu vergessen sind das Anlegen und Tragen von Helm und Kettenhemd (geschätzt ca. 7 kg!!), das allen deutlich machte wie schwer(!) und wie schwierig es war, sich als Ritter ohne Pferd zu bewegen.

Zum Schluss wurden alle mit einem richtigen Schwert aus der Sammlung des Museums von der Historikerin Alexandra Bode, die die Werkstatt begleitet hatte, zum Ritter geschlagen.

Von nun also Sir Ian und Dame Nia!

Was für ein tollerTag!

Text: Detlef Erdmann

Fotos/Copyright Schule Moorflagen Detlef Erdmann

„Koole Kids“ in der Steinzeit

Am Dienstag gingen wir, die „koolen Kids“ unserer Schule, auf große Exkursion und Expedition in das Archäologische Museum in Hamburg-Harburg. Im Museum sollten wir Werkzeuge aus der Steinzeit herstellen.

Thomas Brock, unser Museumsführer und Werkstattleiter, war auch ein cooler Typ, der uns vieles Neues erzählte und erklärte: Zunächst besuchten wir die Ausstellung zur Eiszeit. Hier zeigt uns Thomas vor allem Waffen und Kunstgegenstände der Eiszeitleute. Dann stellten wir selbst mit Feuerstein und „Feuerspucker“ (Haustein) Werkzeuge wie Faustkeil, Messer oder Pfeilspitzen her. Zum Schluss lernten wir sogar noch mit Feuerstein und Zunder aus Rohrkolben Feuer zu machen – genau wie der Steinzeitmenschen vor Tausenden von Jahren.

Es war richtig toll…

(Fotos: Copyright Detlef Erdmann – Schule Moorflagen)

Klasse 4a experimentiert beim DESY

Bericht vom Ausflug ins Schülerlabor bei DESY

Um 7:50 Uhr haben wir uns an den 12 Stühlen und dem Tisch im Park getroffen. Es war der 24.01.2017. Wir sind dann zur U-Bahn gegangen. Wir mussten mit einer U-Bahn und zwei Bussen fahren. Die Fahrt hat ungefähr eine Stunde gedauert. Als wir beim DESY angekommen waren, mussten wir über das Gelände laufen bis zum Schülerlabor. Dann kam eine Frau, die uns ins Vakuum-Labor geführt hat. Sie hat uns begrüßt und hat etwas über das Gelände und die dortige Forschungsarbeit erzählt. Wir haben dann mit den Experimenten angefangen. Ein Experiment war, wie sich ein Glühdraht im Vakuum verhält. Er wurde sehr hell, weil der Draht normalerweise die Wärme an die Luft abgibt, aber wenn keine Luft um ihn ist, wird er selber hell.

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Miniphänomenta

Naturwissenschaft zum “Begreifen“

Die MINIPHÄNOMENTA wurde zur Verbesserung der naturwissenschaftlich-technischer Bildung in der Primarstufe in Zusammenarbeit von der NORDMETALL- Stiftung, VDMA Nord und der Universität Flensburg entwickelt.
Die MINIPHÄNOMENTA umfasst insgesamt 52 spannende Versuche für das Klassenzimmer mit denen die Neugier der Kinder für naturwissenschaftlich – technische Zusammenhänge weiterentwickelt werden sollen.
Die Experimentierstationen sind erprobt und mit ausführlichen Bauplänen werden Schulen und Eltern angeleitet, diese zu kopieren und den Kindern für ein interaktives Erleben zur Verfügung zu stellen.
Einige Schulen unseres Schulkreises haben gemeinsam einige Stationen der MINIPHÄNOMENTA nachgebaut. Sie werden als Pool von Experimenten in einem Leihsystem an die beteiligten Schulen, im Sinne einer „Wanderausstellung“ ausgeliehen. Auf Anregung von Frau Crost beteiligte sich die Grundschule Moorflagen an diesem Projekt. Frau Zachariae koordiniert die Aktivitäten seitens der Schule und hat nach Rücksprache mit den anderen Schulen die Experimente ausgewählt, die finanziert über den Schuletat, vom Elternrat gebaut wurden.
Für die Kinder der beteiligten Schulen stellten wir die folgenden Experimentierstationen zusammen:
Station 6 „Vasenklang“
Station 20 „Bernoulliball“
Station 24 „Chromatographie“
Station 29 „3-Zeiten-Pendel“
Station 34 „Wärmetaster“
Station 36 „Gleich oder Ungleich“
Station 42 „Gewichtsverlust“
Station 49 „Kurzschluss“

Neben dem eigentlichen Versuchsaufbau haben wir Arbeitspodeste gebaut, die den Kindern ein Experimentieren in altersgerechter Arbeitshöhe erlauben und gleichzeitig als Transport- und Lagerkisten dienen. Alle Experimente und Baupläne sowie weitere Hintergrundinformation finden Sie unter www.miniphaenomenta.de. Am 29. Januar 2008 wurden die Experimentierstationen feierlich eingeweiht und zum Gebrauch übergeben. Seitdem werden sie für Projekte oder bei besonderen Gelegenheiten genutzt.