Wir sind Umweltschule

Wir investieren in die Umwelterziehung unserer Kinder und sind mehrfach als Umweltschule zertifiziert worden.

Seit über 10 Jahren bewerben wir uns um den Titel Umweltschule in Europa.

Wie hat es angefangen?

Am Anfang gab es eine kleine Gruppe von Eltern und Lehrerinnen, die unser Schulgelände schön aber auch ein wenig langweilig fanden. Unsere Schüler wurden befragt, entwickelten Ideen und die Gruppe erhielt Arbeitsaufträge.

logo_use_ias_450Wir – die Schulgemeinschaft- wollten einen Schulhof gestalten, auf dem die Kinder viele unterschiedliche Spielmöglichkeiten erhalten sollten. Sie sollen spielen, laufen, klettern, turnen und Plätze für ruhige Spiele haben. Es entstand der Wunsch nach Beeten für Klassen.

Je mehr wir uns mit der Planung und Entwicklung beschäftigten, desto mehr stießen wir auf „neue Ideen“. Unsere Hügellandschaft mit Rampe, Rutsche, Baumstämmen und Büschen ist der Mittelpunkt unserer Spielwiese. Wir bauten Spielgeräte auf, die gleichzeitig von vielen Kindern genutzt werden können. Im letzten Schuljahr erhielten wir einen wunderbaren Fußballplatz auf einem Tartanfeld.

Das alles soll gepflegt werden. Wer ist dafür verantwortlich?
Das sind wir! Wir luden das Kollegium, die Kinder und Eltern zum Gartentag ein. Wir haben Büsche geschnitten, Beete angelegt, immer wieder unseren Weidentunnel und das Tipi bearbeitet – und natürlich Laub geharkt. Schon beim ersten Mal gab es zum Ende eine gute Suppe! Jetzt findet der Gartentag einmal im Jahr statt !

„Achte auf dich, deine Mitschüler und die Umwelt“

Verantwortung für das eigene Wohlergehen und die Umwelt wurden die Grundgedanken für unsere weiterführende Arbeit.
Wir richteten den Umwelttag ein, an diesem Tag beschäftigen sich alle Klassen projektartig mit einem selbst gewählten Thema.

Der Müll wird bei uns schon in den Klassen getrennt und zweimal in der
Woche unter Aufsicht unserer Hausmeisterin entsorgt. Dazu erklingt unsere Müllmusik. Wir besprechen an Elternabenden, dass Kinder mit der Benutzung von Brotdosen und Trinkflaschen einen erheblichen Teil zur Müllvermeidung beitragen.

Seit mehreren Jahren gibt es das Lichtwächteramt. Schüler und Schülerinnen aus den 2. Klassen kontrollieren, ob auch in den nicht genutzten Räumen und Fluren das Licht ausgeschaltet ist.

Seit dem Einstieg in das Fifty-fifty-Programm sind immer mehr energiesparende Installationen veranlasst worden. Angefangen hat es mit neuen Beleuchtungskörpern. Im Dezember 2010 wurde unsere Heizungsanlage auf einen neuen Stand gebracht. Mit einer Software kann unsere Hausmeisterin jetzt den Wärmebedarf von Klassenräumen individuell steuern. Wir erhoffen uns Einsparungen von bis zu 20%.

Im letzten Schuljahr haben wir Klimadetektive ausgebildet. Sie unterstützen und erinnern die Klassen an die Einhaltung unserer Pläne:
Wird das Licht ausgemacht? Sind die Wasserhähne in Ordnung? Achten wir auf Stoß lüften? Trennen wir den Müll? Ist die Luft in unserem Klassenraum gut?

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Urkunde zur Umweltschule